Es handelt sich um ein Insektenschutzgitter, welches auch gleichzeitig die Strahlungsleistung der Sonne so reduziert, dass nur ein Bruchteil der Leistung in unserem Wohnzimmer ankommt. Das heißt: Ein Großteil der Sonnenstrahlung, die für die unerträgliche Hitze in unserer Wohnung verantwortlich ist, wird vom Gitter reflektiert und die Wohnung bleibt kühl.

Gleichzeitig aber ist eine optimale Durchsicht gegeben und die Wohnung bleibt belichtet

Es ist ein Kompromiss zwischen Hitzeschutz und Durchsicht bei gleichzeitig hervorragenden Eigenschaften hinsichtlich Belüftung und perfekten Insektenschutz.

2/3 der Sonnenstrahlung wird abgestrahlt oder abgeleitet. Kühle Wohnung bei optimaler Belüftungsmöglichkeit und perfekten Insektenschutz.

Wie funktioniert ein Hitzeschutzgitter genau?

In manchen Ländern, vor allem in den südlichen Ländern ist es üblich, die Sonne während des Tages mit Rollläden oder Fensterläden auszusperren. Dicke, gedämmte Mauern und diese Maßnahmen schaffen ein halbwegs akzeptables Wohnklima und am Abend, nach Sonnenuntergang werden diese bis in die Morgenstunden geöffnet.

Der physikalische Faktor, der hier relevant ist, ist der Wärmedurchgangskoeffizient und wird in der Bauphysik verwendet um zu ermitteln, wie die Wärme durch Mauern, Fenster oder Rollläden seinen weg findet. Je niedriger der U-Wert ist, desto besser ist die erreichte Wärmedämmung.

Hochwertiges Fenster mit Dreifachverglasung hat einen U-Wert zwischen 0,8 – 0,9 W/m2/K.

Die Strahlungsleistung der Sonne heizt die Erdoberfläche ca. mit 1000 Watt pro m2 auf, je nach Wolken, Dunst und Wetter – aber an sehr heißen Tagen kommen über 1120 Watt pro m2 bei uns an. (Quelle: Welt der Physik, Fachverband für Strahlenschutz e.V. der Bundesrepublik / Schweiz ). Diese Strahlungsleistung besteht aus UV-Licht (A&B) von ca. 6%, Sichtbares Licht 52% und Infrarotstrahluing von 42%.

Der Gesamtenergiedurchlassgrad g einer Verglasung ist der wesentliche Faktor für die Abschirmung von Glasscheiben gegenüber dieser Strahlungsleistung, den das geöffnete Fenster würde ca. 95% der Strahlungsenergie der Sonne in unsere Räumlichkeiten lassen. g=1

Mit einem Rollo – das man vor dem Fenster anbringt, bringt es mit dem Fenster zusammen auf ca. 0,1. d.h. 10% der Sonnenenergie, landet in unseren Räumlichkeiten.

Bei offenen Rollladen mit geschlossenen Fenster sind es bei guten Verglasungen mit Dreischichtfenstern ca. 50% – 65% und das heizt die Räume auf teilweise unerträgliche Temperaturen auf, selbst bei guter Wärmedämmung bei den Mauern.

Jetzt kann man einen Vorhang, eine Jalousie innen anbringen, dass wäre doch eine Lösung. Der Gesamtenergiedurchlassgrad ist aber nach einschlägigen Quellen immer noch bei geschlossenen Fenster und geschlossener weißer geschlossener Jalousie 0,38. d.h. 38% der Sonnenenergie von rund 1000 Watt landet noch in unseren Wohn- und Schlafzimmern. Das ist bei einer Fensterfläche von südseitigen Küchenfenster mit rund 1m2 und 2 südseitigen Wohnzimmerfenstern mit je 1,4 m2 noch immer 3,8 kW * 0,38 = 1,4 KW die permanent unsere Wohnung aufheizen – d.h. ein Föhn mit 1400 Watt läuft permanent vom Fenster her und heizt Ihren Wohnraum auf – wohlgemerkt OHNE Belüftung! Also bei geschlossenen Fenstern!

Ein geschlossener Rollladen ist das effektivste und eine Innenjalousie bei allen Südfenstern auch eine Lösung. d.h. in der Nacht die Fenster auf, durchlüften und am Tag alles zu und hoffen, dass es nicht zu heiß wird. Die optimale Wohnungstemperatur für ein angenehmes Wohnklima liegt bei ca. 20 GRAD.

Davon können manche Mieter nur Träumen. 26-27 Grad sind keine Seltenheit und in der Nacht geht es etwas runter. Bei windstillen Tropennächten ist man dann bei 23 Grad angelangt. Wenn es endlich mal kühler wird, schafft man kurzfristig ein angenehmes Wohnklima.Wir haben uns gefragt: Wie kann man Insektenschutz und Hitzeschutz kombinieren?

Die Antwort ist unser Hitzeschutzgitter!

Laut eine Studie der © 2009, American Society of Heating, Refrigerating and Air-Conditioning Engineers, Inc. (www.ashrae.org) Determining Off-Normal Solar Optical Properties of Insect Screens ist der Transmissionsgrad von unterschiedlichen Insektenschutzgittern abhängig von dem Garndurchmesser und dem Öffnungsgrad – sprich der Dichte des Gelsengitters.

Normales hochwertiges Gelsengitter: Die Anzahl der Gitteröffnungen beträgt 18×18 pro Quadratisch und hat einen Öffnungsgrad von 69%. Das Garn hat eine Stärke von 0,27mm und die Öffnung 1,6129mm2. Unser Gelsengitter hat dazu noch hervorragende Eigenschaften hinsichtlich Transparenz und Langlebigkeit.

Unser Hitzeschutzgitter hat ein stärkeres Garn 0,4 mm und somit einen geringeren Öffnungsgrad (= 35%)

Das bedeutet, dass nur rund 1/3 der Wärme durch das Hitzeschutzgitter durchgeht und das bei optimaler Belüftung und optimalen Insektenschutz. Theoretisch betrachtet hat es den selben Effekt wie eine Jalousie, nur mit besserer Belüftung, besserer Durchsicht und mit mehr Licht in der Wohnung.

Hier ist der Beweis:

Diese Bilder wurden mit einer Wärmebildkamera aufgenommen. Sie zeigen den Temperaturunterschied bei einem Fenster mit Hitzeschutzgitter und dem selben Fenster ohne Hitzeschutzgitter.